Im Jahre 1894 begann man, am Hauptplatz einen Artesischen Brunnen zu bohren. Damals wurde bei einer Tiefe von 84,70 m die Bohrung beendet.
Eine weitere Bohrung erfolgte im Jahr 1896. Bei einer Tiefe von
116 m wurde zu bohren aufgehört und verrohrt.
Damals konnte man folgende Schichtung erkennen:


1965 wurde der Brunnen von der NÖSIWAG (Niederösterreichische
Siedlungswassergesellschaft) auf
139 m vertieft.
Erst bei 85 m Tiefe stieß man auf eine wasserführende Schicht mit einer Stärke von 40 m.
1967 wurde mit dem Bau der Pulkautaler Wasserleitung begonnen. Haugsdorf war die erste Gemeinde, in der Teile des Ortsnetzes schon fertig waren, bevor noch die Zuleitung mit Wasser vorhanden war. Daher entnahm man ungefähr fünf Jahre lang Wasser aus dem Artesischen Brunnen. Da es aber zu viel Eisen und Mangan enthielt, wurde nach Fertigstellung der Ringwasserleitung damit aufgehört.
In diesen Jahren entfernte man die Brunnenstatue und entsorgte sie auf der Müllhalde. Dort wurde sie von Josef Aufgewekt entdeckt, der sie im Schlosshof aufstellte. Schließlich forderte die Gemeinde die Statue wieder zurück und stellte sie auf ihrem ursprünglichen Platz auf.
2018 wurde der Brunnen saniert und mit automatischen Trinkwasserspendern ausgestattet.


